Pain Award 2011

Pain Award 2011 verliehen

Gewinner des Pain Award 2011 - Claudia Richter, Die Presse; Uschi Mürling-Darrer, Ö1; Manuela Matl, ORF 2/NÖ heute Gewinner des Pain Award 2011 - von links nach rechts: Univ.-Prof. Dr. Günther Bernatzky, Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft; Claudia Richter, Die Presse; Uschi Mürling-Darrer, Ö1; Manuela Matl, Bakk. phil., ORF 2/NÖ heute; Dr. Caroline Vonder Mühll, Medical Director Grünenthal; Ernst Novak, Marketingleiter, Grünenthal GmbH.

Neben dem etablierten Wissenschaftspreis, der die heimische Schmerzforschung fördern soll, wurde zum Auftakt der Jahrestagung der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG)  zum zweiten Mal der „Pain Award, Österreichischer Journalistenpreis Schmerz“ verliehen. Für ihre herausragende Berichterstattung zum Thema chronischer Schmerz wurden insgesamt drei Journalistinnen ausgezeichnet: Claudia Richter (Die Presse), Uschi Mürling-Darrer (Ö1/Radiodoktor), Manuela Matl, Bakk. phil. (ORF 2/NÖ heute). Die Gesamtdotierung des Pain Award beläuft sich auf 5.000 Euro.

Claudia Richter (Die Presse) in der Kategorie Print/Online ausgezeichnet

Claudia Richter hat sich im Jahr 2010 journalistisch intensiv mit chronischen Schmerzen auseinandergesetzt und dem Thema mehrmals ihre wöchentliche Rubrik „Gesundheit“ in der Tageszeitung Die Presse gewidmet. Dafür wurde sie nun mit dem Pain Award 2011 ausgezeichnet. „Insbesondere der Bericht über chronische Schmerzen bei Demenzpatienten hat überzeugt. Schnörkellos und präzise rückt Claudia Richter ein bisher wenig beachtetes, jedoch hochbrisantes Thema unserer Zeit in den Blickpunkt der Öffentlichkeit“, ist sich die Expertenjury einig.

Zwei Auszeichnungen in der Kategorie Radio/TV

In der Kategorie Radio/TV wurde der Pain Award dieses Jahr an zwei Journalistinnen vergeben. Uschi Mürling-Darrer erhielt den Journalistenpreis für ihre Beiträge in der Ö1-Sendung Radiodoktor und Manuela Matl, Bakk. phil. wurde für ihren Beitrag zum Thema chronische Schmerzen in NÖ heute auf ORF 2 ausgezeichnet.

Die Sendungen zum Thema chronischer Schmerz von Uschi Mürling-Darrer überzeugten durch ihre fundierte Hintergrundrecherche und die verständliche Darstellung komplexer Zusammenhänge. „Der Beitrag zum Thema Hypnose zeigt alternative Therapiemöglichkeiten auf, die Patienteninteressen besonders entgegenkommen“, begründet die Jury die Entscheidung für Uschi Mürling-Darrer.

Manuela Matl, Bakk. phil. lieferte mit ihrem Beitrag in der Sendung NÖ heute einen ausgezeichneten Überblick über das Themenfeld chronische Schmerzen. „Es ist ihr gelungen, die wesentliche Botschaft in der Kürze der Sendezeit kompakt und verständlich zu vermitteln“, ist die Jury überzeugt.

Unabhängiges Expertengremium

19 österreichische JournalistInnen aus Print, Online, Radio und TV haben insgesamt 32 Beiträge zum „Pain Award 2011 – Österreichischer Journalistenpreis Schmerz“ eingereicht. Nach einem anonymen Bewertungsprozess hat die 7-köpfige Jury, bestehend aus Experten aus dem Gesundheits- und Medienbereich sowie aus der Kommunikationswissenschaft, in einer gemeinsamen Sitzung die Entscheidung über die Gewinner getroffen.

Mitglieder der Experten-Jury (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Univ.-Prof. Dr. Günther Bernatzky, Präsident (elect) der Österreichischen Schmerzgesellschaft
  • Susanne Fiala, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Schmerz
  • Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias, Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft
  • Elisabeth J. Nöstlinger, Vorsitzende des Klubs der Österreichischen Bildungs- und Wissenschafts-Journalisten
  • Ernst Novak, Grünenthal GmbH
  • Wolfgang Wagner, stellvertretender Ressortchef der APA-Chronikredaktion mit dem Spezialgebiet Medizin, Gesundheit und Wissenschaft
  • Dr. Paul Yvon, ehem. Journalist, Kommunikationstrainer und -wissenschafter, Lektor, Autor

Ziel: Öffentlichkeit für chronische Schmerzen sensibilisieren

Der „Pain Award, Österreichischer Journalistenpreis Schmerz“ wurde 2009 von Grünenthal ins Leben gerufen und wird von der Österreichischen Schmerzgesellschaft mitgetragen. Ziel ist es, die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Schmerz und die Notwendigkeit einer optimalen schmerzmedizinischen Versorgung zu fördern.

„Als einer der führenden Anbieter innovativer Schmerztherapien möchten wir mit dem Pain Award Journalisten motivieren sich mit dem Thema chronische Schmerzen auseinanderzusetzen und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Informationssituation zu leisten. Unser Ziel ist es, den Pain Award langfristig als feste Instanz unter den österreichischen Journalistenpreisen zu etablieren. Wir freuen uns dabei sehr über die Unterstützung der Österreichischen Schmerzgesellschaft“, erklärt Urs Humbel, Country Manager Austria & Switzerland Grünenthal AG.

„Der Pain Award fördert die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema chronische Schmerzen und unterstützt damit auch unser Engagement. Der Erfolg des Pain Award in den letzten zwei Jahren hat gezeigt, dass sich österreichische Journalisten intensiv und fundiert mit dem Thema chronische Schmerzen auseinandersetzen. Diese Entwicklung möchten wir auch weiterhin unterstützen“, so Univ.-Prof. Dr. Günther Bernatzky, neuer Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft.